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Flamenco
Was ist
Flamenco? Die Geschichte des Flamenco
Flamenco ist eine Kunst, die aus 2 Teilen besteht: Musik und Tanz. Bei der
Musik spielen der Gesang und die Gitarre eine fundamentale Rolle, obwohl
es auch andere Instrumente (Percussion) und Begleitung (die Hände) gibt,
die man generell einsetzt und die ebenfalls eine sehr wichtige Rolle
spielen. Der Tanz ist sehr ausdrucksvoll und jeder Teil des Körpers muss
sich koordiniert bewegen: die Fuße, die Beine, die Hüfte, die Taille, die
Arme, die Hände, die Finger, die Schulter, der Kopf. Um Flamenco zu lernen,
wie in anderen artistischen Darbietungen, sind 2 Zutaten wichtig: Seele
und Technik, und das ist nicht sehr einfach, wenn wir berücksichtigen,
dass der Flamenco sehr reichhaltig und kompliziert ist.
Es gibt mehr als 50 Arten des Flamencos. Jede Art hat ihren eigenen
Rhythmus, ihre eigene Harmonie und wenn es sich um eine Tanzart handelt,
ihre eigene Ausdrucksweise.
Flamenco Jondo
ein ernster Stil, der tiefe Gefühle und oft Trauer ausdrückt. Hierbei
handelt es sich um Themen wie die Liebe, Enttäuschung oder Kummer, und man
tanzt sehr ausdrucksvoll und verinnerlicht. Der Jondo ist für jene sehr
schwer zu verstehen, die in den Flamenco nicht eingeführt sind, und er
wird meistens aufgeführt in Expertenkreisen, im Theater oder Konzert.
Beispiele des Jondos sind: Bulerias, Farruca, Martinete, Minerva,
Pentenera, Solea und Tiento.
Flamenco Festero
ist eine fröhlichere Kunst. Wie das Wort sagt, interpretiert man den
Festero bei den Fiestas in Andalusien. Die Themen sind Freude, Liebe und
Gefühle. Getanzt wird der Festero bei Fiestas, Flamenco-Inszenierungen und
manchmal in Komödien.
Beispiele des Festeros sind: die Sevillanas, Rumba, Tangillos und Alegrias.
Ursprünge:
Über die Ursprünge des Flamencos können wir nur Vermutungen anstellen, ab
dem Zeitpunkt der ersten geschriebenen Notiz aus dem späten 18.Jahrhundert.
Alles danach wurde mündlich überliefert, unter anderem, dass es sich um
eine sehr alte Kunst handelt, die ihren Ursprung in Andalusien hat, beim
Fluss Guadalquivir. Interessanterweise befindet sich an den Ufern dieses
Flusses die älteste Iberische Ansiedlung, die Tartesos.
Gemäß historischen Quellen erfreuten sie sich einer sehr hoch stehenden
Kultur und waren große Fans von Musik und Tanz, obwohl wir heute nicht
wissen, wie die Musik oder der Tanz waren. Eine andere Basis, die ohne
Zweifel feststeht ist, dass der Flamenco viele Einflüsse von vielen
verschiedenen Kulturen hat. Das ist keine Überraschung, denn wir wissen,
das Spanien von den verschiedensten Völkern durchquert wurde: Phönizier,
Griechen, Karthager, Römer, Juden, Araber und Zigeuner. Sie alle haben die
Musik und den Tanz beeinflusst.
Der Flamenco heute
Der Flamenco fährt fort, sich weltweit zu entwickeln.
Auf der einen Seite beobachten wir neue Tendenzen, sich sich mit anderen
Stilrichtungen von einigen Gitarrenkünstlern zu mischen. An diesem Punkt
gibt es viel Polemik zwischen den Verteidigern der Erhaltung des
orthodoxen Flamencos und denen, die mehr Interesse an seiner Entwicklung
haben. Auf der anderen Seite haben bedeutende Künstler den Flamenco nach 5
Kontinenten gebracht. Daher können wir nicht weiter bejahen, dass der
Flamenco ausschließlich eine andalusische Angelegenheit ist.
Das wäre genauso, als ob wir sagen würden, dass Jazz ausschließlich in New
Orleans gespielt wird.
Natürlich wird Andalusien der Mittelpunkt des Flamencos bleiben, wo der
Flamenco sich hauptsächlich konzentriert und wo es die meisten
Gelegenheiten gibt, sich dieser Kunst in seiner reinsten Form zu erfreuen.
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